Bayrol Pool Manager Aktiv-Sauerstoff
Was ist der Unterschied zwischen Aktiv-Sauerstoff und Chlor zur Pooldesinfektion?
Aktiv-Sauerstoff (Bayrosoft Light) desinfiziert ohne freies Chlor — das bedeutet keinen Chlorgeruch, weniger Hautreizungen und kein Ausbleichen von Badebekleidung.
- Chlor: bewährt, günstig, aber: Chlorgeruch, Augenreizung, Textilbleichung bei Überdosierung
- Aktiv-Sauerstoff: sanfter, geruchsneutral, hautverträglich — ideal für sensible Nutzer und Kinder
- pH-Stabilität: beide Systeme erfordern regelmäßige pH-Kontrolle (Ziel: 7,0–7,4)
- Kosten: Aktivsauerstoff-Systeme höher im Verbrauch — der Pool Manager automatisiert die Dosierung
Check:
- Hautreizungen oder Chlorgeruch ein Problem? → Aktivsauerstoff prüfen
- Starke Algenprobleme in der Vergangenheit? → Chlor bleibt effektiver bei Algenbefall
Nächster Schritt: Nutzerprofil und bisherige Wasserprobleme einschätzen → bei sensiblen Nutzern Aktivsauerstoff bevorzugen.
Häufiger Fehler: Aktivsauerstoff und Chlor gleichzeitig einsetzen — beide Systeme reagieren miteinander und neutralisieren sich gegenseitig.
Was misst und regelt der Bayrol Pool Manager automatisch?
Der Pool Manager misst kontinuierlich pH-Wert und Aktivsauerstoff (Bayrosoft Light) und dosiert beide Chemikalien vollautomatisch.
- Messung: pH-Elektrode + Aktivsauerstoff-Sensor — dauerhaft im Wasserkreislauf
- Dosierung: integrierte Dosierpumpen — kein manuelles Einmessen nötig
- Alarme: bei Unter- oder Überschreitung der Grenzwerte
- ⚠️ Elektroden müssen regelmäßig kalibriert werden (alle 4–8 Wochen)
Check:
- Beckenvolumen bekannt? → Dosiermengen werden darauf abgestimmt
- Rohrleitungsdurchmesser für Einbau: [PLATZHALTER: Herstellerdatenblatt prüfen]
Nächster Schritt: Beckenvolumen und Rohrquerschnitt dokumentieren → bei Einbau Fachinstallateur einplanen.
Häufiger Fehler: Elektroden nach dem Einbau nie kalibrieren — fehlerhafte Messwerte führen zu Unter- oder Überdosierung.
Ist der Einbau für Laien machbar oder brauche ich einen Techniker?
Der Einbau in die bestehende Filteranlage erfordert Kenntnisse in Pool-Hydraulik und Elektrik — für Laien ohne Vorerfahrung empfehlen wir einen Fachtechniker.
- Hydraulik: Bypass in die Filterrückleitung einbauen (Einbaubohrungen + Verschraubungen)
- ⚠️ Elektroanschluss: 230 V — muss durch Elektrofachkraft erfolgen
- Chemikalien-Handling: ⚠️ Bayrosoft Light und pH-Minus sind ätzend — Schutzhandschuhe, Schutzbrille Pflicht
- Inbetriebnahme: Kalibrierung der Elektroden vor erstem Betrieb zwingend
Check:
- Vorhandene Verrohrung zugänglich für Bypass-Einbau?
- FI-geschützter Stromanschluss in der Nähe vorhanden?
Nächster Schritt: Installateurtermin einplanen → Verrohrungsplan und Stromanschluss vorab prüfen lassen.
Häufiger Fehler: Anlage ohne Kalibrierung in Betrieb nehmen — die Messwerte sind dann unzuverlässig und die Dosierung falsch.
Welche laufenden Kosten entstehen beim Betrieb des Pool Managers?
Die Hauptkosten sind die Chemikalien (Bayrosoft Light + pH-Regulator) — die Automatisierung spart gegenüber manueller Dosierung im Schnitt 20–30 % Chemikalienverbrauch.
- Bayrosoft Light: Verbrauch abhängig von Beckenvolumen, Badebelastung und Sonneneinstrahlung
- Elektrodenersatz: alle 1–2 Jahre (pH-Elektrode ca. 80–150 €)
- Kalibrierflüssigkeiten: jährlich ca. 20–40 €
- Stromverbrauch der Dosieranlage: sehr gering (unter 5 W)
Check:
- Beckenvolumen × Badebelastung = Chemikalienbedarf — Händler kann Jahresverbrauch schätzen
- Elektroden-Kalibrierung regelmäßig? → verlängert Elektrodenlebensdauer
Nächster Schritt: Beckenvolumen und geschätzte Jahresbadebelastung notieren → Jahresverbrauch beim Händler anfragen.
Häufiger Fehler: Nur den Anschaffungspreis betrachten — die laufenden Chemikalienkosten übersteigen diesen nach 2–3 Saisons.
Für welches Beckenvolumen ist der Pool Manager ausgelegt?
Der Bayrol Pool Manager Aktiv-Sauerstoff ist für private und gewerbliche Becken ausgelegt — das genaue Volumenspektrum entnehmen Sie bitte dem Datenblatt.
- Dosiermenge anpassbar: über Programm einstellbar — flexibel für verschiedene Beckengrößen
- Kleine Becken (<30 m³): manuelle Dosierung oft wirtschaftlicher
- Große Becken (>100 m³): Dosieranlage amortisiert sich schneller
- [PLATZHALTER: maximales Beckenvolumen laut Hersteller prüfen]
Check:
- Beckenvolumen berechnen: Länge × Breite × Tiefe = m³
- Hohe Badebelastung (>10 Personen täglich)? → automatische Dosierung rechnet sich schneller
Nächster Schritt: Beckenvolumen und Badebelastung angeben → Händler empfiehlt passendes Modell.
Häufiger Fehler: Dosieranlage für zu kleines Becken kaufen — die Dosierpumpe läuft zu selten und die Elektroden trocknen aus.
Haben Sie Fragen zu diesem Produkt?
Gern beraten wir Sie in einem persönlichem Gespräch.
Pool-Management-System für die sanfte Desinfektion mit Bayrosoft Light Aktivsauerstoff.
Messung und Regelung von pH-Wert, Dosierung von Sauerstoff. Inkl. Zusatzfunktionen, wie z.B. Steuerung der Filterpumpe, der Heizung, der Unterwasserscheinwerfer u.v.m.
Fernzugriff über das Internet.
Der PoolManager ist ein hocheffizientes Mess-, Regel- und Dosiersystem für die automatische Poolwasserpflege. Durch die bedarfsgerechte Dosierung der erforderlichen Pflegemittel sorgt das System für kristallklares Wasser und übernimmt durch die vielfältigen Anschlußmöglichkeiten eine Vielzahl verschiedener Funktionen im Bereich Schwimmbad. So lässt sich der PoolManager bei Bedarf zu einer zentralen Steuereinheit des gesamten Pools ausbauen. In das häusliche Netzwerk eingebunden, lassen sich das Gerät sowie die durch ihn gesteuerten Zusatzfunktionen ganz einfach und vollständig fernbedienen – und ans Internet angeschlossen natürlich von überall auf der Welt aus.
Vorteile:
- Pool-Management-System
Neben der Wasserpflege ist das System um vielfältige Funktionen, wie z.B. die Steuerung von Umwälzpumpe, Wasserspielen oder Heizung, erweiterbar. - Einfache Bedienung
Komfortabel und intuitiv – mit fünf Hotkeys und übersichtlichem LED-Display. - Fernzugriff auf das System
Durch die Anbindung an das Internet wird das Display des PoolManager auf jedem internetfähigen Gerät in Echtzeit dargestellt und kann von jedem Ort aus gesteuert werden. - Betriebstagebuch
Mittels Event-Log und Messwertgraphik lässt sich die Betriebshistorie einfach und vollständig nachverfolgen. - Der grüne PoolManager
Energieeinsparung z.B. durch die Leistungsreduzierung der Umwälzpumpen im Nachtbetrieb oder die aktive Ansteuerung der Solarheizung.
Technische Daten:
- Messgrößen/-bereiche:
pH: 0 – 10 (temperaturkompensiert)
Redox: 0 – 1.000 mV
Freies Chlor: 0,01 – 10 mg/l (nur PoolManager® PRO)
Temperatur: 0 – 75 °C (2-fach) - Messtoleranzen:
pH, Redox und Cl (nur PoolManager PRO): max. +/-2% vom Messbereichsendwert
Temperatur: max. +/- 0,5 °C - Messeingänge:
pH und Redox über BNC, Temperatur und Chlor (nur PoolManager PRO) über Klemme - Regelung:
4 universelle Schaltausgänge (weitere Schaltausgänge über optionale Zusatzbox)
4 universelle Schalteingänge - Überwachungsfunktionen:
Durchfluss Messwasserkreis, Druckschalter (optional), Niveau Gebinde pH, Niveau Gebinde Desinfektion - Erweiterungen: 3 Steckplätze für optionale Module
- Signalstromausgänge: bis zu 8 x 0/4 – 20 mA (optional)
- Alarmrelais: max. 4 A (230V~ oder potentialfrei)
- Schnittstellen: LAN (RJ45), USB, RS-485 (optional)
- Kommunikation: Embedded Web-Server
- aufrüstbar auf 2-seitige pH-Regulierung
- aufrüstbar auf Flockmitteldosierung
- Elektrischer Anschluß: 100 – 240 V~, 50/60 Hz
- Umgebungstemperatur: 0 °C – 50 °C
- Schutzart Controller: IP 65
- Schutzart Pumpengehäuse: IP 65
- Maße: 715 x 495 x 125 mm (BxHxT)
Lieferumfang
- Pool Manager Aktivsauerstoff Dosieranlage
- Messsensorik für pH-Wert (über Redox-Potential)
- Bedienungsanleitung
- 2 Schlauchpumpen (für die Dosierung von pH-Regulierung und Bayrosoft Aktivsauerstoff)
- Sauglanzen
- Vorfilter
BAYROL Deutschland GmbH
Robert-Koch-Straße 4
82152 Planegg-Steinkirchen
www.bayrol.de
Sicherheitstechnische Angaben in der Bedienungsanleitung und Anleitungsblättern, die dem Schwimmbecken beigefügt sind.
Vor dem Bau und der Benutzung des Schwimmbeckens müssen sämtliche Informationen in der Betriebsanleitung sorgfältig gelesen und verstanden werden. Warnhinweise, Anleitungen und Sicherheitsrichtlinien umfassen einige allgemeine Risiken in Bezug auf Freizeitbeschäftigung im Wasser, sie können jedoch nicht sämtliche Risiken und Gefährdungen in allen Fällen behandeln. Bei jeglicher Aktivität im Wasser wird Vorsicht, gesunder Menschenverstand und gutes Urteilsvermögen walten gelassen. Diese Angaben und Anleitungen müssen für die spätere Nutzung aufbewahrt werden.
Sicherheit von Nichtschwimmern:
• Es ist jederzeit eine ständige, aktive und wachsame Beaufsichtigung schwacher Schwimmer und Nichtschwimmer durch eine sachkundige erwachsene Aufsichtsperson erforderlich (es wird daran erinnert, dass das größte Risiko des Ertrinkens bei Kindern unter 5 Jahren besteht).
• Es wird eine sachkundige erwachsene Person bestimmt, die das Becken überwacht, wenn es benutzt wird.
• Schwache Schwimmer oder Nichtschwimmer sollten persönliche Schutzausrüstung tragen, wenn sie ins Schwimmbecken gehen.
• Wenn das Schwimmbecken nicht benutzt oder überwacht wird, werden sämtliche Spielsachen aus dem Schwimmbecken und seiner Umgebung entfernt, um zu verhindern, dass Kinder davon angezogen werden.
Sicherheitsvorrichtungen:
• Es wird empfohlen, eine Absperrung zu errichten (und sämtliche Türen und Fenster zu sichern, sofern zutreffend), um unberechtigten Zutritt zum Schwimmbecken zu vermeiden.
• Absperrungen, Beckenabdeckungen, Alarmanlagen oder ähnliche Sicherheitsvorrichtungen sind sinnvolle Hilfsmittel, ersetzen jedoch keine ständige und sachkundige Überwachung durch erwachsene Personen.
Sicherheitsausrüstung:
• Es wird empfohlen, Rettungsausrüstung (z. B. einen Rettungsring, Sanikasten) in der Nähe des Beckensaufzubewahren.
• Ein funktionierendes Telefon und eine Liste von Notrufnummern werden in der Nähe des Schwimmbeckens aufbewahrt.
Sichere Nutzung des Schwimmbeckens:
• Sämtliche Nutzer, insbesondere Kinder, werden dazu ermuntert, schwimmen zu lernen.
• Jeder der ein Schwimmbecken benutzt soll Erste Hilfe Maßnahmen (Herz-Lungen-Wiederbelebung) erlernen und diese Kenntnisse regelmäßig auffrischen. Das kann bei einem Notfall einen lebensrettenden Unterschied ausmachen.
• Sämtliche Beckenbenutzer, einschließlich Kinder, anweisen, was in einem Notfall zu tun ist.
• Niemals in flaches Wasser springen. Das kann zu schweren Verletzungen oder zum Tode führen.
• Das Schwimmbecken nicht benutzen, wenn man unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen, Betäubungsmitteln, Medikamenten oder anderen Substanzen steht, welche die Fähigkeit zur sicheren Nutzung des Beckens beeinträchtigen können.
• Beckenabdeckungen vor dem Betreten des Schwimmbeckens vollständig von der Wasseroberfläche entfernen, wenn sie verwendet werden.
• Die Nutzer des Schwimmbeckens werden vor durch das Wasser verbreiteten Krankheiten geschützt, indem das Wasser stets aufbereitet und hygienisch unbedenklich gehalten wird. Die Richtlinien zur Wasseraufbereitung in der Gebrauchsanleitung werden zu Rate gezogen und eingehalten.
• Chemikalien (z. B. Produkte für die Wasseraufbereitung, Reinigung oder Desinfektion) außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
• Abnehmbare Leitern sind auf einer waagerechten Fläche anzuordnen.
• Die nachstehenden nachstehenden Sicherheitszeichen müssen verwendet werden:
| Die Zeichen (in Bild B.1a und Bild B.1.b) sind an einer gut sichtbaren Stelle innerhalb von 2 m in der Nähe des Schwimmbeckens anzubringen. |
![]() ![]() |
| Es wird empfohlen, das Zeichen (in Bild B.2) an einer gut sichtbaren Stelle innerhalb von 2 m in der Nähe des Schwimmbeckens anzubringen. |
![]() |
Ähnliche Artikel


