Behncke Dulcomarin II pH, Redox, Chlor und Temperatur mit Schlauchpumpe
9.203,00 €
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Behncke Dulcomarin II pH, Redox, Chlor und Temperatur – automatisierte Wasseraufbereitung nach DIN 19643
Die Behncke Dulcomarin II pH, Redox, Chlor und Temperatur ist eine Schwimmbadregelanlage für die kontinuierliche pH Messung, Redox-Überwachung, Chlor Sensors und Temperaturerfassung in öffentlichen Schwimmbädern, Hotelanlagen und Wellnessbereichen. Sie unterstützt Betreiber dabei, zentrale Wasserparameter automatisiert zu messen, zu dokumentieren und regelungstechnisch in bestehende Pooltechnik einzubinden.
Wenn im laufenden Betrieb Hygieneanforderungen, Nachweisführung und stabile Wasserqualität zuverlässig zusammengeführt werden sollen, bietet diese Mess- und Regeltechnik eine klar strukturierte Lösung. Zu den praxisrelevanten Merkmalen zählen digitale Dokumentation, Fernzugriff, Alarmmanagement, Mehrkreisanbindung und die Einbindung in übergeordnete Automationssysteme.
Vorteile / Warum Behncke Dulcomarin II pH, Redox, Chlor und Temperatur
- Automatisierte Überwachung von pH, Redox, freiem Chlor, gebundenem Chlor und Temperatur unterstützt einen kontrollierten und nachvollziehbaren Anlagenbetrieb.
- Ausbaufähig für bis zu 16 Filterkreisläufe mit jeweils bis zu 10 Messparametern und damit geeignet für komplexe Becken- und Aufbereitungsstrukturen.
- Farbdisplay, Trendanzeige, Datenlogger und Alarmmanagement erleichtern die betriebliche Dokumentation nach DIN 19643 und die tägliche Kontrolle.
- Fernzugriff über PC, LAN, Embedded Webserver, OPC Server und appfähige Einbindung ermöglicht die standortunabhängige Überwachung relevanter Betriebsdaten.
- Breite Schnittstellenbasis mit Ethernet-LAN, CANopen, KNX, PROFIBUS-DP und Modbus RTU erleichtert die Integration in vorhandene Pooltechnik und Gebäudeautomation.
- P-, PI- und PID-Regelung sowie Eco!Mode-Funktionen unterstützen einen bedarfsgerechten Einsatz von Dosiermedien und Energie im laufenden Betrieb.
Material und Verarbeitung
Für den Einsatz in der Wasseraufbereitung sind chemikalienresistente Komponenten vorgesehen. Die Dosierleitungen bestehen aus PVC-gewebeverstärktem Material, die Messwasserleitungen aus PE. Hinzu kommen Sauglanzen aus PVC mit Viton-Dichtungen sowie Sensorzellen für pH, Redox und Chlor, die für typische Anforderungen in technischen Schwimmbadanlagen ausgelegt sind.
Diese Materialkombination unterstützt eine robuste und servicefreundliche Installation im Technikraum. Für Fachbetriebe ist die klare Trennung von Messwasserführung, Sensorik und Dosierung vorteilhaft, weil sich die Mess- und Regeltechnik strukturiert in Neuinstallationen oder Modernisierungen integrieren lässt. Betreiber profitieren zugleich von einer technisch nachvollziehbaren Ausführung für regelmäßige Kontrolle, Wartung und Kalibrierung.
Anwendung und Einsatzbereiche
Die Anlage ist für öffentliche Schwimmbäder, Hotelbäder, kommunale Bäder, Schulschwimmbäder, Wellnessanlagen und Freizeitbäder konzipiert. Überall dort, wo mehrere hygienerelevante Wasserparameter fortlaufend überwacht, dokumentiert und geregelt werden müssen, schafft die Behncke Dulcomarin II pH, Redox, Chlor und Temperatur eine belastbare Grundlage für den geregelten Betrieb.
Im praktischen Einsatz übernimmt die Schwimmbadregelanlage die laufende pH Messung, Redox-Erfassung, Chlorüberwachung und Temperaturregelung. Gleichzeitig lassen sich Messwerte, Dosierverläufe und Alarmmeldungen übersichtlich darstellen. Das reduziert manuelle Kontrollschritte, verbessert die Nachvollziehbarkeit von Betriebsdaten und unterstützt wiederkehrende Prüf- und Dokumentationsaufgaben.
Besonders bei Anlagen mit mehreren Becken, unterschiedlichen Nutzungszonen oder erhöhten Hygieneanforderungen ist die Mehrkreisanbindung ein relevanter Vorteil. Die Mess- und Regeltechnik kann in bestehende Automationsumgebungen eingebunden werden und eignet sich damit auch für Projekte, bei denen Gebäudeleittechnik, Wasseraufbereitung und Dosiertechnik sauber aufeinander abgestimmt werden sollen.
Auch bei der Modernisierung vorhandener Anlagen ist das System interessant, wenn eine bestehende Pooltechnik um digitale Überwachung, Datenlogger-Funktionen und Fernsteuerung ergänzt werden soll. Für Fachhändler, Poolbauer und technische Betreiber ist dabei vor allem die Kombination aus lokaler Bedienung am Farbdisplay und netzwerkbasierter Einbindung im laufenden Betrieb praxisrelevant.
Laut Hersteller kann das System zudem in weiteren hygienerelevanten Bereichen wie Trinkwasser- und Legionellenschutz eingesetzt werden. Damit eignet sich die Plattform nicht nur für klassische Anwendungen in der Schwimmbadtechnik, sondern auch für technische Aufgabenstellungen, bei denen Messwerte dokumentiert, Alarme verwaltet und Prozesse strukturiert überwacht werden müssen.
Technische Daten
| Merkmale | Details |
|---|---|
| Angaben gemäß Hersteller, Irrtümer vorbehalten. Nicht genannte Werte wie Schutzklasse oder elektrische Anschlussdaten sind in den vorliegenden Eingaben nicht spezifiziert. | |
| Messbereiche | pH: -1 bis 15 / Redox: -1200 bis +1200 mV / Chlor frei: 0,01 bis 10 ppm, erweitert bis 100 ppm / Chlor gesamt: 0,01 bis 10 ppm / Chlor gebunden: 0,01 bis 2 ppm |
| Weitere Messparameter | Brom: 0,01 bis 10 ppm / Chlordioxid: 0,01 bis 10 ppm / Chlorit-Anion: 0,10 bis 2 ppm / Temperatur: -20 bis 150 °C mit Pt 100 oder Pt 1000 |
| Genauigkeit und Auflösung | 0,5 % vom Messbereichsendwert / 0,01 pH / 1 mV / 0,01 ppm / 0,1 °C |
| Regelverhalten | P-, PI- und PID-Regelung, intelligente Eco!Mode-Funktionen |
| Datenschnittstellen | Ethernet-LAN, CANopen Bus, OPC Server, SD-Slot, 4x Signalstromausgang 0/4 bis 20 mA, KNX, PROFIBUS-DP, Modbus RTU |
| Kompatible Sensorik | Sensoren für pH, Redox, freies Chlor, gebundenes Chlor und Temperatur; Durchlaufgebermodul zur Aufnahme der Sensorik mit Sensor-Durchflussüberwachung |
| Kompatible Pumpentypen | Optionale Membranpumpen oder Schlauchpumpen; im Lieferumfang je nach Ausführung 2 Schlauchpumpen mit 2,4 l/h oder Membrandosierpumpen mit 4,4 l/h |
| Anlage und Erweiterbarkeit | Kompakt auf Montageplatte, ausbaufähig für Erweitermodule und Mehrbeckenbetrieb mit bis zu 16 Filterkreisläufen und bis zu 10 Messparametern je Kreislauf |
| Montageplatte Messtechnik | 595 x 745 x 150 mm |
| Montageplatte Pumpen | 595 x 400 x 150 mm bei Ausführung mit Membrandosierpumpen |
| Leitungsmaße | Messwasserleitung PE 8 x 5 mm, 10 m Länge / Dosierleitung PVC-gewebeverstärkt 10 x 4 mm, 10 m Länge |
| Anschlussmaße Armaturen | Dosierventile PVC/Viton 10 x 4 mm x 1/2" / Messwasserentnahmehähne PVC 1/2" - 8 x 5 mm / Sauglanzen PVC/Viton 6 x 4 mm |
| Betriebsbedingungen | 0 bis 50 °C / relative Feuchte bis 95 % nicht kondensierend / Lagerung bis 70 °C |
| Dokumentation und Bedienung | Farbdisplay, Trendanzeige, Alarmmanagement, Datenlogger, Fernzugriff über PC und Netzwerk, Embedded Webserver |
Produktbilder
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Lieferumfang
- 1 Mess- und Regelgerät
- Montageplatte bei Schlauchpumpen: 595 x 745 x 150 mm
- Bei Membrandosierpumpen 2 Platten: Montageplatte Messtechnik 595 x 745 x 150 mm und Montageplatte Pumpen 595 x 400 x 150 mm
- 2 Schlauchpumpen 2,4 l/h oder Membranpumpen 4,4 l/h
- 1 Durchlaufgebermodul zur Aufnahme der Sensorik für pH, Redox, Chlor und Temperatur sowie Sensor-Durchflussüberwachung
- 1 Messwasserprobe-Entnahmehahn
- 1 pH-Messzelle
- 1 Redox-Messzelle
- 1 Chlor-Messzelle CLE 3 - CAN - 10 ppm frei
- 1 Chlor-Messzelle mit Temperatur-Fühler
- 1 Sensor-Durchflussüberwachung
- 2 Sauglanzen aus PVC/Viton 6 x 4 mm
- 2 Sauglanzen aus PVC/Viton 6 x 4 mm mit 2-stufigem Niveauschalter
- 1 Messwasserleitung aus PE 8 x 5 mm, 10 m lang
- 1 Dosierleitung aus PVC-gewebeverstärkt, 10 x 4 mm, 10 m lang
- 2 Dosierventile aus PVC/Viton 10 x 4 mm x 1/2"
- 2 Messwasserentnahmehähne aus PVC, 1/2" - 8 x 5 mm
- 1 Satz Pufferlösung pH 4, pH 7, Redox 465 mV, je 50 ml
- 1 Schmutzfilter
Der Lieferumfang ist auf eine funktionsorientierte Kombination aus Messung, Regelung und Dosierung ausgelegt. Für Betreiber ist besonders relevant, dass zentrale Komponenten für pH Messung, Redox-Erfassung, Chlorüberwachung, Messwasserführung und Dosierprozesse bereits berücksichtigt sind. Das erleichtert die technische Planung und schafft eine klare Basis für die Einbindung in dokumentationspflichtige Betriebsabläufe.
Für Fachbetriebe ist die Zusammenstellung zudem im Hinblick auf Montage und Inbetriebnahme interessant, weil Sensorik, Leitungen, Armaturen und Kalibrierlösungen bereits in einem abgestimmten Systemverbund vorliegen. Das vereinfacht die Projektierung, die Abstimmung der Messstrecke sowie die Anpassung an den jeweiligen Anwendungsfall im Technikraum.
Kompatibles Zubehör und Erweiterungen
- Erweiterungsmodule für den Ausbau auf Mehrbecken- oder Mehrkreisbetrieb mit bis zu 16 Filterkreisläufen
- Sensorik für weitere Messparameter wie Brom, Chlordioxid oder Chlorit-Anion im Rahmen der genannten Messbereiche
- Membrandosierpumpen oder Schlauchpumpen passend zur jeweiligen Anlagenausführung
- Pt 100- und Pt 1000-Temperaturfühler für die Temperaturerfassung im angegebenen Messbereich
- SD-Speichermedien und netzwerkseitige Einbindung für Datenlogger, Fernzugriff und strukturierte Dokumentation
- Kalibrier- und Wartungszubehör wie Pufferlösungen, Schmutzfilter, Sauglanzen und Dosierventile als praxisrelevante Ergänzung im Servicebetrieb
Dieser Zubehörrahmen ist insbesondere dann sinnvoll, wenn die Anlage an veränderte Nutzungsprofile, zusätzliche Messstellen oder eine erweiterte Gebäudeautomation angepasst werden soll. Für Betreiber mit mehreren Wasserzonen oder differenzierten Hygieneanforderungen ist die modulare Erweiterbarkeit ein wichtiger Aspekt, weil sich die Mess- und Regeltechnik damit an konkrete Betriebsabläufe anpassen lässt, ohne die Systemlogik zu verändern.
Auch für Instandhaltung und Service ist die klare Kompatibilität von Sensorik, Pumpentypen und Leitungsdimensionen hilfreich. Das unterstützt einen planbaren Wartungsablauf und erleichtert die Abstimmung zwischen technischem Betreiber, Fachbetrieb und verantwortlicher Betriebsführung.
Im täglichen Betrieb schafft die Kombination aus lokaler Anzeige, Datenlogger, Alarmfunktionen und Fernsteuerung eine gute Grundlage für strukturierte Prozesskontrolle. Gerade in öffentlichen Schwimmbädern und anderen überwachten Wasseranlagen ist es wichtig, Messwerte nicht nur zu erfassen, sondern auch dauerhaft nachvollziehbar zu dokumentieren und bei Abweichungen schnell reagieren zu können. Genau hier setzt die Anlage mit ihrer digitalen Mess- und Regeltechnik an.
Die Behncke Dulcomarin II pH, Redox, Chlor und Temperatur eignet sich deshalb für Anwendungen, in denen Wasseraufbereitung, Nachweisführung und technische Einbindung zusammen betrachtet werden. Sie verbindet klassische Dosier- und Regelaufgaben mit digitaler Kommunikation und unterstützt dadurch einen geregelten, transparenten und servicefreundlichen Anlagenbetrieb.
Jetzt Behncke Dulcomarin II pH, Redox, Chlor und Temperatur bestellen – für normkonforme Wasseraufbereitung und strukturierte Überwachung relevanter Wasserparameter.
Fragen & Antworten zu Behncke Dulcomarin II pH, Redox, Chlor und Temperatur
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Ist die Behncke Dulcomarin II für den Einsatz in öffentlichen Hallen- und Freibädern nach DIN 19643 geeignet?
Ja, die Behncke Dulcomarin II ist speziell für die Anforderungen öffentlicher Schwimmbäder nach DIN 19643 konzipiert. Sie ermöglicht die Überwachung und Regelung aller relevanten Wasserparameter wie pH, Redox, Chlor und Temperatur und erfüllt damit die gesetzlichen Vorgaben für Hygiene und Sicherheit im öffentlichen Bereich. -
Kann die Dulcomarin II mit vorhandenen Filteranlagen und Pumpen in bestehenden Schwimmbädern kombiniert werden?
In der Regel ist die Dulcomarin II mit gängigen Filteranlagen und Pumpen kompatibel, sofern diese über standardisierte Anschlüsse verfügen. Die Integration erfolgt meist über die vorhandene Pooltechnik, wobei die Regelanlage flexibel an verschiedene Rohrsysteme angebunden werden kann. Eine genaue Abstimmung mit dem Bestandssystem ist empfehlenswert. -
Für welche Beckengrößen und Wasservolumina ist die Behncke Dulcomarin II ausgelegt?
Die Behncke Dulcomarin II eignet sich für mittlere bis große öffentliche Schwimmbäder mit typischen Beckengrößen ab etwa 50 m³ bis mehrere hundert Kubikmeter. Für sehr kleine Privatpools ist das System meist überdimensioniert, da es auf die Anforderungen und Regelzyklen größerer Anlagen ausgelegt ist. -
Wie verhält sich die Dulcomarin II bei saisonalem Betrieb, zum Beispiel bei Überwinterung im Außenbereich?
Bei saisonaler Nutzung sollte die Dulcomarin II vor Frost geschützt werden, da elektronische Komponenten und Sensoren nicht frostsicher sind. Im mitteleuropäischen Klima empfiehlt sich die Demontage oder das Entleeren der Anlage während der Wintermonate, um Schäden durch Minusgrade zu vermeiden. -
Ist die Dulcomarin II für Becken mit hartem Leitungswasser oder hohen Kalkgehalten geeignet?
Die Dulcomarin II kann auch bei hartem Wasser eingesetzt werden, jedoch sollten Sensoren und Dosierleitungen regelmäßig auf Kalkablagerungen kontrolliert und bei Bedarf gereinigt werden. Eine regelmäßige Wartung ist bei hohen Härtegraden im Wasser besonders wichtig, um die Messgenauigkeit zu erhalten. -
Kann die Dulcomarin II mit bestehenden Gebäudeleittechnik-Systemen oder Fernwartungslösungen verbunden werden?
Ja, die Dulcomarin II verfügt über Schnittstellen wie OPC Server und CANopen, die eine Integration in Gebäudeleittechnik oder Fernüberwachungssysteme ermöglichen. Dadurch ist eine zentrale Steuerung und Überwachung der Wasseraufbereitung auch aus der Ferne realisierbar. -
Welche technischen Grenzen gibt es bei der Messung und Regelung von Chlor, pH und Redox mit der Dulcomarin II?
Die Dulcomarin II arbeitet im für Schwimmbäder relevanten Messbereich für pH, Redox und Chlor. Die genauen Grenzwerte sind abhängig von den eingesetzten Sensoren und den Anforderungen der DIN 19643. Eine Überdosierung oder fehlerhafte Kalibrierung kann zu Messabweichungen führen, daher sind regelmäßige Wartung und Kalibrierung erforderlich. -
Ist die Dulcomarin II für Edelstahlbecken, PP-Becken oder Folienbecken geeignet?
Die Dulcomarin II kann in allen gängigen Beckentypen wie Edelstahlpool, PP-Becken oder Einhängefolie eingesetzt werden, sofern die Wasseraufbereitung nach DIN 19643 erfolgt. Die Materialverträglichkeit der Sensoren und Dosierleitungen sollte bei speziellen Wasserzusätzen geprüft werden. -
Welche typischen Anwendungsfehler sollten bei der Installation der Dulcomarin II vermieden werden?
Ein häufiger Fehler ist die unsachgemäße Positionierung der Sensoren, etwa in Totzonen oder bei fehlender Durchströmung. Auch eine unzureichende Kalibrierung oder die Verwendung ungeeigneter Chemikalien kann die Funktion beeinträchtigen. Es empfiehlt sich, die Montage- und Betriebshinweise des Herstellers genau zu beachten.
BEHNCKE GmbH
Friedrich-Bergius-Straße 19
85662 Hohenbrunn
www.behncke.com
Sicherheitstechnische Angaben in der Bedienungsanleitung und Anleitungsblättern, die dem Schwimmbecken beigefügt sind.
Vor dem Bau und der Benutzung des Schwimmbeckens müssen sämtliche Informationen in der Betriebsanleitung sorgfältig gelesen und verstanden werden. Warnhinweise, Anleitungen und Sicherheitsrichtlinien umfassen einige allgemeine Risiken in Bezug auf Freizeitbeschäftigung im Wasser, sie können jedoch nicht sämtliche Risiken und Gefährdungen in allen Fällen behandeln. Bei jeglicher Aktivität im Wasser wird Vorsicht, gesunder Menschenverstand und gutes Urteilsvermögen walten gelassen. Diese Angaben und Anleitungen müssen für die spätere Nutzung aufbewahrt werden.
Sicherheit von Nichtschwimmern:
• Es ist jederzeit eine ständige, aktive und wachsame Beaufsichtigung schwacher Schwimmer und Nichtschwimmer durch eine sachkundige erwachsene Aufsichtsperson erforderlich (es wird daran erinnert, dass das größte Risiko des Ertrinkens bei Kindern unter 5 Jahren besteht).
• Es wird eine sachkundige erwachsene Person bestimmt, die das Becken überwacht, wenn es benutzt wird.
• Schwache Schwimmer oder Nichtschwimmer sollten persönliche Schutzausrüstung tragen, wenn sie ins Schwimmbecken gehen.
• Wenn das Schwimmbecken nicht benutzt oder überwacht wird, werden sämtliche Spielsachen aus dem Schwimmbecken und seiner Umgebung entfernt, um zu verhindern, dass Kinder davon angezogen werden.
Sicherheitsvorrichtungen:
• Es wird empfohlen, eine Absperrung zu errichten (und sämtliche Türen und Fenster zu sichern, sofern zutreffend), um unberechtigten Zutritt zum Schwimmbecken zu vermeiden.
• Absperrungen, Beckenabdeckungen, Alarmanlagen oder ähnliche Sicherheitsvorrichtungen sind sinnvolle Hilfsmittel, ersetzen jedoch keine ständige und sachkundige Überwachung durch erwachsene Personen.
Sicherheitsausrüstung:
• Es wird empfohlen, Rettungsausrüstung (z. B. einen Rettungsring, Sanikasten) in der Nähe des Beckensaufzubewahren.
• Ein funktionierendes Telefon und eine Liste von Notrufnummern werden in der Nähe des Schwimmbeckens aufbewahrt.
Sichere Nutzung des Schwimmbeckens:
• Sämtliche Nutzer, insbesondere Kinder, werden dazu ermuntert, schwimmen zu lernen.
• Jeder der ein Schwimmbecken benutzt soll Erste Hilfe Maßnahmen (Herz-Lungen-Wiederbelebung) erlernen und diese Kenntnisse regelmäßig auffrischen. Das kann bei einem Notfall einen lebensrettenden Unterschied ausmachen.
• Sämtliche Beckenbenutzer, einschließlich Kinder, anweisen, was in einem Notfall zu tun ist.
• Niemals in flaches Wasser springen. Das kann zu schweren Verletzungen oder zum Tode führen.
• Das Schwimmbecken nicht benutzen, wenn man unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen, Betäubungsmitteln, Medikamenten oder anderen Substanzen steht, welche die Fähigkeit zur sicheren Nutzung des Beckens beeinträchtigen können.
• Beckenabdeckungen vor dem Betreten des Schwimmbeckens vollständig von der Wasseroberfläche entfernen, wenn sie verwendet werden.
• Die Nutzer des Schwimmbeckens werden vor durch das Wasser verbreiteten Krankheiten geschützt, indem das Wasser stets aufbereitet und hygienisch unbedenklich gehalten wird. Die Richtlinien zur Wasseraufbereitung in der Gebrauchsanleitung werden zu Rate gezogen und eingehalten.
• Chemikalien (z. B. Produkte für die Wasseraufbereitung, Reinigung oder Desinfektion) außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
• Abnehmbare Leitern sind auf einer waagerechten Fläche anzuordnen.
• Die nachstehenden nachstehenden Sicherheitszeichen müssen verwendet werden:
| Die Zeichen (in Bild B.1a und Bild B.1.b) sind an einer gut sichtbaren Stelle innerhalb von 2 m in der Nähe des Schwimmbeckens anzubringen. |
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| Es wird empfohlen, das Zeichen (in Bild B.2) an einer gut sichtbaren Stelle innerhalb von 2 m in der Nähe des Schwimmbeckens anzubringen. |
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