ProMaqua DULCODOS Pool PC7 Dulcomarin II Compact Dosieranlage
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ProMaqua DULCODOS Pool PC7 Dulcomarin II Compact Dosieranlage – automatisierte Wasseraufbereitung nach DIN 19643
Die ProMaqua DULCODOS Pool PC7 Dulcomarin II Compact Dosieranlage ist für die automatische Messung und Regelung zentraler Wasserparameter in öffentlichen Schwimmbädern ausgelegt. Sie erfasst pH-Wert, Redoxwert und freies Chlor direkt im Wasserkreislauf und unterstützt damit eine normgerechte Wasseraufbereitung nach DIN 19643.
Für Betreiber, Fachbetriebe und technische Verantwortliche bedeutet das eine gleichmäßige Desinfektionskontrolle, klar definierte Messbereiche und eine kompakte, vormontierte Lösung für den Einsatz im Technikraum. Die integrierte Regeltechnik, digitale Schnittstellen und die Möglichkeit zur Einbindung in übergeordnete Systeme machen die Anlage für Hallenbäder, Freibäder und gewerbliche Poolanlagen interessant.
Vorteile / Warum ProMaqua DULCODOS Pool PC7 Dulcomarin II Compact Dosieranlage
- Automatische Messung und Regelung von pH-Wert, Redox und freiem Chlor reduziert manuelle Eingriffe im laufenden Betrieb und unterstützt eine konstante Wasserqualität.
- Die Anlage ist für Anforderungen nach DIN 19643 ausgelegt und eignet sich damit für Anwendungen, in denen normgerechte Wasseraufbereitung gefordert ist.
- Die kompakte Bauform mit Montageplatte und Schutzart IP 65 erleichtert die Installation im Technikraum und schützt die Komponenten gegen Staub und Spritzwasser.
- Mit P-, PI- und PID-Regelung stehen unterschiedliche Regelstrategien zur Verfügung, um Dosierprozesse an die jeweilige Anlagenkonfiguration anzupassen.
- Digitale Schnittstellen wie LAN, SD-Slot und CANopen unterstützen Datenaufzeichnung, Systemintegration und technische Überwachung.
- Die BUS-fähige Struktur ermöglicht eine Erweiterung auf mehrere Wasserkreisläufe und ist damit auch für größere Badanlagen relevant.
Material und Verarbeitung
Die Dosieranlage ist als kompakte, vormontierte Einheit aufgebaut. Zur Ausstattung gehören eine widerstandsfähige Montageplatte aus Kunststoff, Messwasserschläuche, eine amperometrische Chlormesszelle sowie Magnet-Dosierpumpen für die Einbindung in den Aufbereitungsprozess.
Das Gehäuse ist mit Schutzart IP 65 ausgeführt. Diese Schutzklasse ist für Technikräume mit erhöhter Feuchtigkeit und Spritzwasserbelastung geeignet. Die Materialauswahl ist auf typische Bedingungen in der Schwimmbadtechnik abgestimmt, in denen chemische Medien, feuchte Luft und regelmäßige Wartungsarbeiten zum Alltag gehören.
Anwendung und Einsatzbereiche
Die ProMaqua DULCODOS Pool PC7 Dulcomarin II Compact Dosieranlage ist für öffentliche Hallenbäder, Freibäder, Therapiebecken und gewerbliche Poolanlagen vorgesehen. Sie eignet sich überall dort, wo Wasserparameter kontinuierlich überwacht und Dosiermengen automatisch geregelt werden sollen.
Im praktischen Betrieb übernimmt die Anlage die Messung relevanter Werte im Bypass oder Messwasserkreislauf und verarbeitet diese Daten für die Regelung von Säure, Lauge und Chlor. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn mehrere Betriebszustände auftreten, etwa wechselnde Badebelastung, unterschiedliche Temperaturen oder saisonal schwankende Anforderungen zwischen Hallenbad und Freibad.
Für Fachbetriebe ist die vormontierte Ausführung bei Neuinstallationen und Modernisierungen relevant, da sich Montage- und Inbetriebnahmeschritte klar strukturieren lassen. Für Betreiber öffentlicher Bäder ist vor allem die nachvollziehbare Wasserbehandlung mit digitaler Datenerfassung interessant, etwa zur Dokumentation, Trendbeobachtung oder zur technischen Analyse bei Abweichungen.
Die Anlage kann in technische Konzepte eingebunden werden, bei denen zentrale Überwachung, Ereignismanagement und systematische Wartung eine Rolle spielen. Damit eignet sich die Pool Dosieranlage sowohl für einzelne Wasserkreisläufe als auch für größere Anlagenstrukturen mit erweitertem Automatisierungsbedarf.
Technische Daten
| Merkmale | Wert |
|---|---|
| Alle Angaben nach DIN 19643; zulässige Umgebungstemperatur: -5 - 45 °C; Schutzart IP 65 | |
| Dosierleistung Chlorbleichlauge | 0,9 l/h |
| Max. Volumenstrom Hallenbad / Freibad | 45 m³/h / 10 m³/h |
| Messbereiche | pH: -1 - 15 Redox: ±1200 mV freies Chlor: 0,01 - 10 (100) ppm gebundenes Chlor: 0,01 - 2 ppm Gesamtchlor: 0,01 - 10 ppm |
| Temperatur | -20 bis +150 °C (Pt100/Pt1000) |
| Auflösung / Genauigkeit | 0,01 pH / 1 mV / 0,01 ppm / 0,1 °C; ±0,5 % bei 25 °C |
| Regelung | P, PI, PID mit intelligenter Anpassung für Säure, Lauge, Chlor und Temperatur |
| Schnittstellen | LAN, SD-Slot, CANopen, optional Modbus RTU/TCP, Cloud |
| Versorgung | 85 - 265 V~, 50/60 Hz |
| Abmessungen H × B × T | 227 × 342 × 78 mm |
Erweiterte Ausstattung und technische Funktionen
- Messeingänge für pH und Redox über Klemme mV
- Regelverhalten mit P-, PI- und PID-Regelung sowie intelligenter Anpassung
- Regelung für Säure und/oder Lauge sowie Chlor mit 2 Regelkreisen, zusätzlich Temperaturerfassung
- 5 potentialfreie digitale Eingänge, unter anderem für Messwasser, Pause, Pumpenfehler und zweiten Parametersatz
- 4 Signalstromausgänge 0/4 - 20 mA mit maximal 600 Ω Last
- 3 Relais mit Wechslerkontakt zur Ansteuerung von Magnetventilen oder Schlauchpumpen
- Alarmrelais 250 V ~ 3 A, 700 VA, Wechslerkontakt
- Schnittstellen für LAN, SD-Erweiterung und Chlor-Anbindung über CANopen-Bus
Die beschriebene Mess- und Regeltechnik ist auf Anwendungen ausgelegt, in denen Prozesssicherheit, nachvollziehbare Werteerfassung und flexible Einbindung in die vorhandene Pooltechnik gefordert sind. Gerade bei einer Dosieranlage Chlor im öffentlichen Bereich ist neben der Messgenauigkeit auch die Möglichkeit zur strukturierten Auswertung von Betriebsdaten wichtig.
Zusätzlich erfüllt die Anlage die genannten CANopen-Spezifikationen auf Hardwareebene nach CAN 2.0 sowie die angeführten Grundlagen zu ISO 11898 und EN 50325-4. Für Integrationsprojekte im Bereich Schwimmbadautomation ist das ein relevanter Punkt, wenn verschiedene Komponenten über standardisierte Kommunikationswege zusammenarbeiten sollen.
Jetzt ProMaqua DULCODOS Pool PC7 Dulcomarin II Compact Dosieranlage bestellen – für automatisierte, normgerechte Wasseraufbereitung in öffentlichen Schwimmbädern.
Fragen & Antworten zu ProMaqua DULCODOS Pool PC7 Dulcomarin II Compact Dosieranlage
-
Ist die ProMaqua DULCODOS Pool PC7 Dosieranlage für den Einsatz in öffentlichen Freibädern mit wechselnden Wetterbedingungen geeignet?
Ja, die Anlage ist für den Einsatz in öffentlichen Freibädern konzipiert und arbeitet auch bei mitteleuropäischen Wetterbedingungen zuverlässig. Die Sensorik und Regeltechnik sind darauf ausgelegt, Temperaturschwankungen und UV-Belastung im Außenbereich zu bewältigen. Für die Überwinterung sollte die Anlage jedoch fachgerecht entleert und vor Frost geschützt werden. -
Kann die Dosieranlage mit bestehenden Filteranlagen und Rohrsystemen in deutschen Hallenbädern nachgerüstet werden?
In der Regel ist eine Nachrüstung an bestehende Filteranlagen und Rohrsysteme möglich, sofern diese den gängigen Anschlussmaßen entsprechen. Die Dosieranlage ist für den Einsatz in öffentlichen Bädern nach DIN 19643 ausgelegt und lässt sich in die meisten gängigen Systeme integrieren. Vor dem Einbau sollte die Kompatibilität der Anschlüsse geprüft werden. -
Für welche Beckengrößen ist die ProMaqua DULCODOS Pool PC7 geeignet?
Die Dosieranlage ist für mittlere bis große öffentliche Schwimmbecken ausgelegt. Für sehr kleine Becken unter 20 m³ ist das System meist überdimensioniert. Bei Becken mit hohem Besucheraufkommen oder großem Wasservolumen sorgt die Anlage für konstante Wasserqualität und normgerechte Desinfektion. -
Ist die ProMaqua DULCODOS Pool PC7 auch für private Pools im Außenbereich geeignet?
Grundsätzlich kann die Anlage auch in privaten Außenpools eingesetzt werden, wenn diese ein entsprechendes Wasservolumen und technischen Anspruch haben. Für kleine private Pools ist das System meist zu umfangreich. Die Installation sollte durch Fachpersonal erfolgen, um die Regeltechnik korrekt einzubinden. -
Wie wird die Dosieranlage bei saisonaler Nutzung, z. B. im Freibadbetrieb mit Winterpause, richtig stillgelegt?
Vor der Winterpause sollte die Anlage vollständig entleert, gereinigt und von Chemikalienresten befreit werden. Alle wasserführenden Teile sind vor Frost zu schützen. Die Sensoren sollten gemäß Herstellerangaben konserviert und trocken gelagert werden, um Funktionsstörungen im Frühjahr zu vermeiden. -
Kann die ProMaqua DULCODOS Pool PC7 Dosieranlage bei hartem Leitungswasser in Deutschland oder Österreich eingesetzt werden?
Ja, die Anlage ist auch für den Betrieb mit hartem Leitungswasser geeignet. Bei sehr hohen Härtegraden empfiehlt sich jedoch eine regelmäßige Kontrolle und Wartung der Sensoren, um Ablagerungen zu vermeiden und die Messgenauigkeit zu sichern. -
Mit welchen Poolmaterialien ist die Dosieranlage kompatibel?
Die Dosieranlage kann für Becken aus Beton, Folie, Fliesen, Edelstahl oder PP-Becken eingesetzt werden. Wichtig ist, dass die Dosierstellen fachgerecht installiert werden und die eingesetzten Chemikalien mit dem jeweiligen Beckenmaterial verträglich sind. -
Für welche Anwendungen ist die ProMaqua DULCODOS Pool PC7 nicht geeignet?
Die Anlage ist nicht für kleine private Pools, Whirlpools oder Becken mit sehr geringem Wasservolumen geeignet. Ebenso ist sie nicht für Salzwasserpools mit Elektrolyse-Systemen vorgesehen, da die verwendeten Materialien nicht für hohe Salzgehalte ausgelegt sind. -
Welche typischen Fehler bei der Inbetriebnahme der Dosieranlage sollten vermieden werden?
Häufige Fehler sind falsche Kalibrierung der Sensoren, nicht fachgerechter Anschluss an den Wasserkreislauf oder das Übersehen von Luftblasen in den Dosierleitungen. Eine sorgfältige Erstinbetriebnahme und regelmäßige Wartung sichern die zuverlässige Funktion der Mess- und Regeltechnik.
ProMinent GmbH
Im Schuhmachergewann 5-11
69123 Heidelberg
www.prominent.de
Sicherheitstechnische Angaben in der Bedienungsanleitung und Anleitungsblättern, die dem Schwimmbecken beigefügt sind.
Vor dem Bau und der Benutzung des Schwimmbeckens müssen sämtliche Informationen in der Betriebsanleitung sorgfältig gelesen und verstanden werden. Warnhinweise, Anleitungen und Sicherheitsrichtlinien umfassen einige allgemeine Risiken in Bezug auf Freizeitbeschäftigung im Wasser, sie können jedoch nicht sämtliche Risiken und Gefährdungen in allen Fällen behandeln. Bei jeglicher Aktivität im Wasser wird Vorsicht, gesunder Menschenverstand und gutes Urteilsvermögen walten gelassen. Diese Angaben und Anleitungen müssen für die spätere Nutzung aufbewahrt werden.
Sicherheit von Nichtschwimmern:
• Es ist jederzeit eine ständige, aktive und wachsame Beaufsichtigung schwacher Schwimmer und Nichtschwimmer durch eine sachkundige erwachsene Aufsichtsperson erforderlich (es wird daran erinnert, dass das größte Risiko des Ertrinkens bei Kindern unter 5 Jahren besteht).
• Es wird eine sachkundige erwachsene Person bestimmt, die das Becken überwacht, wenn es benutzt wird.
• Schwache Schwimmer oder Nichtschwimmer sollten persönliche Schutzausrüstung tragen, wenn sie ins Schwimmbecken gehen.
• Wenn das Schwimmbecken nicht benutzt oder überwacht wird, werden sämtliche Spielsachen aus dem Schwimmbecken und seiner Umgebung entfernt, um zu verhindern, dass Kinder davon angezogen werden.
Sicherheitsvorrichtungen:
• Es wird empfohlen, eine Absperrung zu errichten (und sämtliche Türen und Fenster zu sichern, sofern zutreffend), um unberechtigten Zutritt zum Schwimmbecken zu vermeiden.
• Absperrungen, Beckenabdeckungen, Alarmanlagen oder ähnliche Sicherheitsvorrichtungen sind sinnvolle Hilfsmittel, ersetzen jedoch keine ständige und sachkundige Überwachung durch erwachsene Personen.
Sicherheitsausrüstung:
• Es wird empfohlen, Rettungsausrüstung (z. B. einen Rettungsring, Sanikasten) in der Nähe des Beckensaufzubewahren.
• Ein funktionierendes Telefon und eine Liste von Notrufnummern werden in der Nähe des Schwimmbeckens aufbewahrt.
Sichere Nutzung des Schwimmbeckens:
• Sämtliche Nutzer, insbesondere Kinder, werden dazu ermuntert, schwimmen zu lernen.
• Jeder der ein Schwimmbecken benutzt soll Erste Hilfe Maßnahmen (Herz-Lungen-Wiederbelebung) erlernen und diese Kenntnisse regelmäßig auffrischen. Das kann bei einem Notfall einen lebensrettenden Unterschied ausmachen.
• Sämtliche Beckenbenutzer, einschließlich Kinder, anweisen, was in einem Notfall zu tun ist.
• Niemals in flaches Wasser springen. Das kann zu schweren Verletzungen oder zum Tode führen.
• Das Schwimmbecken nicht benutzen, wenn man unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen, Betäubungsmitteln, Medikamenten oder anderen Substanzen steht, welche die Fähigkeit zur sicheren Nutzung des Beckens beeinträchtigen können.
• Beckenabdeckungen vor dem Betreten des Schwimmbeckens vollständig von der Wasseroberfläche entfernen, wenn sie verwendet werden.
• Die Nutzer des Schwimmbeckens werden vor durch das Wasser verbreiteten Krankheiten geschützt, indem das Wasser stets aufbereitet und hygienisch unbedenklich gehalten wird. Die Richtlinien zur Wasseraufbereitung in der Gebrauchsanleitung werden zu Rate gezogen und eingehalten.
• Chemikalien (z. B. Produkte für die Wasseraufbereitung, Reinigung oder Desinfektion) außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
• Abnehmbare Leitern sind auf einer waagerechten Fläche anzuordnen.
• Die nachstehenden nachstehenden Sicherheitszeichen müssen verwendet werden:
| Die Zeichen (in Bild B.1a und Bild B.1.b) sind an einer gut sichtbaren Stelle innerhalb von 2 m in der Nähe des Schwimmbeckens anzubringen. |
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| Es wird empfohlen, das Zeichen (in Bild B.2) an einer gut sichtbaren Stelle innerhalb von 2 m in der Nähe des Schwimmbeckens anzubringen. |
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