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Stahlwandbecken: das Aufstellbecken für den Selbstbau
Stahlwandbecken, auch Aufstellbecken genannt, sind hochwertige und zugleich preiswerte Schwimmbecken für den Selbstbau. Sie werden als Rundbecken, Ovalbecken und Achtformbecken angeboten und lassen sich oberirdisch aufstellen oder ganz beziehungsweise teilweise im Erdreich einbauen. Damit sind sie die wirtschaftlichste Möglichkeit, einen Garten-Pool zu realisieren, und durch die werkseitig vorgefertigten Bauteile auch für handwerklich geübte Bauherren gut beherrschbar.
Das Becken besteht aus einer stabilen Stahlwand, einer vorgefertigten Schwimmbadfolie als wasserführende Innenhülle sowie Profilen für Handlauf und Bodenschiene. Diese Seite erklärt den Aufbau der Konstruktion, die Eigenschaften der Schwimmbadfolie, die Anforderungen an den Untergrund sowie die wichtigsten Regeln für oberirdische Aufstellung, Erdeinbau und Hanglagen.
Aufbau der Konstruktion
Ein Stahlwandbecken setzt sich im Wesentlichen aus wenigen, aufeinander abgestimmten Bauteilen zusammen:
- Beckenwand überwiegend aus 0,6 bis 0,8 mm Stahlblech, verzinkt und schutzlackiert, außen kunststoffbeschichtet, alternativ aus Aluminiumblech
- Schwimmbadfolie meist 0,6 bis 0,8 mm stark, als vorgefertigte Innenhülle, die über ein angeschweißtes Einhängeprofil (Biese) eingehängt wird
- Profile für Handlauf und Bodenschiene aus PVC
- Verbindungsprofil aus Aluminium zur lösbaren Verbindung der Stahlwandenden
Die Stahlwand wird werkseitig vorgefertigt, meist inklusive vorgestanzter Ausschnitte für Skimmer und Einlaufdüsen. Das Aluminium-Verbindungsprofil verbindet die beiden Enden der aufgerollten Stahlwand einfach und wieder lösbar. Handlauf und Bodenschiene werden als PVC-Segmente vorgefertigt und vor Ort zusammengesteckt.

Die Schwimmbadfolie als Innenhülle
Die Schwimmbadfolie besteht aus UV-stabilisiertem PVC und wird als komplette Innenhülle im Werk vorgefertigt und hochfrequenzverschweißt. Sie ist das wasserführende Element des Beckens und bestimmt maßgeblich Optik und Dichtheit. Die wesentlichen Eigenschaften einer Schwimmbadfolie sind:
- Verrottungsfestigkeit sowie Alterungs- und Witterungsbeständigkeit
- Dauerelastizität und Kälteflexibilität
- Farbechtheit und UV-Stabilität
- Chemikalienbeständigkeit gegenüber Wasserpflegemitteln, Fetten und Lotionen
- Recycelbarkeit des Materials
Nicht beständig sind Folien dagegen gegen Bitumen, Öl, Lösungsmittel und Polystyrol-Hartschaumplatten, was bei der Wahl von Dämm- und Untergrundmaterialien zu beachten ist. Die durchschnittliche Lebensdauer einer Innenhülle liegt bei etwa zehn Jahren, ein späterer Austausch ist vergleichsweise problemlos möglich. Vertiefende Informationen zu Folienarten und Verlegung finden Sie unter Folienauskleidung.

Anforderungen an den Untergrund
In vielen Aufbauanleitungen wird die oberirdische Aufstellung oder der Erdeinbau auf gewachsenem beziehungsweise verdichtetem, aufgeschüttetem Boden beschrieben. Generell empfiehlt sich jedoch die Aufstellung auf einer Bodenplatte aus Beton, um späteren Gewährleistungsproblemen vorzubeugen. Allein die Wasserfüllung eines 1,5 m tiefen Beckens belastet den Untergrund mit rund 1,5 t pro Quadratmeter.
Ungeeignete Untergründe können zu statischen Problemen führen. Langfristige Schäden entstehen vor allem durch Setzungen des Beckens oder des Beckenumgangs. Punktuelle Belastungen durch Badende führen bei weichen Untergründen zu Unebenheiten am Beckenboden. Eine direkt auf dem Erdreich verlegte Folie unterliegt zudem trotz untergelegtem Vlies einer stärkeren Belastung durch Mikroorganismen und Bodenstoffe, was zu Verfärbungen der Folie führen kann.
Oberirdische Aufstellung und Erdeinbau
Rund- und Achtformbecken verfügen durch ihre Stahlwand- beziehungsweise Tragkonstruktion über eine gewisse Eigenstatik. Dadurch ist bei geringen Beckentiefen eine oberirdische Aufstellung ohne zusätzliche Abstützungen möglich. Maßgeblich sind dabei immer die Herstellerangaben und Zulassungen. Als Richtwert gilt: Rundbecken bis 1,2 m und Achtformbecken bis 1,2 m Tiefe können frei aufgestellt werden.
Aufstellbecken können auch ganz oder teilweise im Erdreich eingelassen werden. Der Einbau muss grundsätzlich oberhalb des Grundwasserspiegels erfolgen. Bei zeitweilig auftretendem Schichtwasser ist eine Dränung einzubauen, um drückendes Wasser hinter der Folie zu verhindern. Bei bindigen Böden ist eine Dränung generell zu empfehlen.
Um die Statik der Beckenwand nicht durch den Erddruck zu gefährden, werden eingebaute Becken mit Magerbeton in einer Dicke von etwa 20 cm hinterfüllt. Diese Betonhinterfüllung kann zugleich als Gründung für den Beckenumgang dienen, etwa zum Verlegen der Beckenrandsteine. Ist der Beckenumgang breiter als die Hinterfüllung, muss er separat gegründet werden.

Einbau in Hanglagen
Beim Einbau in Hanglagen ist besonders darauf zu achten, dass die Beckenwand keinesfalls zum Abstützen eines Hanges geeignet ist. Der hangseitige Erddruck darf nicht von der Stahlwand aufgenommen werden. Zusätzliche Stützmauern oder entsprechend flache Böschungswinkel müssen das Erdreich gegen Abrutschen sichern, sodass auf das Becken kein einseitiger Druck wirkt.
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Fragen & Antworten: Stahlwandbecken
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Was findet man in der Kategorie Stahlwandbecken?
In der Kategorie Stahlwandbecken finden Sie passende Produkte und Zubehör für den jeweiligen Einsatzbereich. Stahlwandbecken: Rund-, Oval- oder Achtform. -
Welche Vorteile bietet Stahlwandbecken?
Der Nutzen von Stahlwandbecken liegt vor allem darin, eine passende Lösung für Einsatzbereich, Technik und vorhandene Anlage auswählen zu können. So lassen sich Funktion, Bedienkomfort und langfristige Zuverlässigkeit verbessern. -
Welche Folienvarianten gibt es bei Stahlwandbecken?
Aluminiumblech • Schwimmbadfolie meist 0,6 - 0,8 mm, welche als vorgefertigte Innenhülle durch ein angeschweißtes Einhängeprofil (Biese) montiert wird • Profile für Handlauf und Bodenschienen •. -
Welche Einbauteile werden für Stahlwandbecken benötigt?
• Die Stahlwand der Aufstellbecken ist werkseitig vorgefertigt, meist inklusive vorgestanzter Ausschnitte für Skimmer und Einlaufdüsen.