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MTS Einbauteile in Kunststoff und Edelstahl: das Portfolio im FKB-Überblick
Einbauteile sind die wasserführenden Bauteile, die fest in die Beckenwandung oder den Beckenboden integriert werden und den Wasserkreislauf zwischen Becken und Technikraum herstellen. Sie umfassen Skimmer, Bodenabläufe, Einström- und Bodendüsen, Scheinwerfer, Gegenstromeinheiten sowie Sonderkomponenten wie Unterwasserlautsprecher. MTS hat sich in diesem Segment als einer der hochwertigsten Hersteller am Markt etabliert. Die verwendeten Kunststoffe und Edelstähle sind so ausgewählt, dass sie unter dauerhafter Wasserlast, hoher Chlorid-Konzentration und schwankenden Temperaturen über Jahrzehnte funktionssicher bleiben.
Bei FKB führen wir MTS-Einbauteile dort, wo Bauherren und Architekten konsequent auf Material- und Verarbeitungsqualität setzen. Das betrifft hochwertige Privatpools, Hotel-Pools, Therme- und Wellness-Anlagen sowie technisch anspruchsvolle Edelstahlbecken. Der Markenkern von MTS ist die Kombination aus präzise gefertigten ABS-Bauteilen für Folien- und Betonbecken sowie eingeschweißten V4A-Edelstahl-Lösungen für höchste Beanspruchungen. Alle eingesetzten Materialien sind zudem wiederverwertbar, was MTS für nachhaltigkeits-orientierte Bauherren interessant macht.
Diese Seite ordnet das MTS-Sortiment den vier Beckenkategorien zu (Folie, Fliese, Edelstahl, PP), erklärt die Material-Eigenschaften und Einbau-Anforderungen, beschreibt die wichtigsten Produktgruppen und benennt die Normen, die für Schwimmbad-Einbauteile in Deutschland und EU verbindlich sind. Sie ist als Planungsgrundlage für Architekten, Schwimmbadbauer und versierte Bauherren gedacht.
Wer bereits in der Konzeptphase steckt, findet im Abschnitt Beratung den direkten Weg zu unserem Planungsteam. Wer konkrete MTS-Komponenten suchen will, gelangt über die Querverweise am Seitenende in die einzelnen Sortiments-Bereiche.
Materialphilosophie: ABS, PVC, V4A im FKB-Einsatzbild
MTS arbeitet im Wesentlichen mit zwei Material-Familien: spritzgegossene Kunststoffe (ABS, PVC, in Sonderfällen PP) für die Standard-Folien- und Beton-Einbauteile und V4A-Edelstahl (Werkstoff 1.4404) für Edelstahlbecken, eingeschweißte Komponenten und Sonderlösungen mit hoher Korrosions-Beanspruchung. Die Entscheidung zwischen Kunststoff und Edelstahl ist keine Frage der Optik, sondern eine systematische Auswahl nach Beckenmaterial, Salzgehalt des Beckenwassers und der erwarteten Lebensdauer der Anlage.
ABS-Kunststoff ist die wirtschaftliche Standard-Lösung für Folien- und Betonbecken im Privatbereich. Das Material ist chlor- und UV-beständig, lässt sich präzise spritzgießen und ermöglicht filigrane Bauformen wie schwenkbare Düsen-Köpfe oder Skimmer-Schwimmer mit Vorfilterkorb. Die typische Lebensdauer liegt bei 15 bis 25 Jahren bei Standard-Beckenbetrieb. Bei elektrolyse-betriebenen Salzwasser-Pools verlängert sich die Standzeit zusätzlich, weil ABS keine Chlorid-Korrosion zeigt. PVC kommt bei MTS vor allem im Rohrleitungs-Anschlussbereich zum Einsatz, dort wo eine Verklebung mit der bauseitigen PVC-U-Rohrleitung gefordert ist.
V4A-Edelstahl ist die Premium-Variante für hochwertige Edelstahlbecken, halböffentliche Anlagen und Sonder-Einbausituationen. Bei Edelstahlbecken werden Skimmer, Bodenabläufe und Einströmdüsen direkt in die Beckenhaut eingeschweißt. Voraussetzung ist Werkstoff 1.4404 (V4A, molybdän-legiert), weil 1.4301 (V2A) in chlorid-haltigem Beckenwasser zu Spaltkorrosion neigt. MTS hat dazu eigene Schweißerteams beziehungsweise Werkspartner, die die Einbauteile vor der Beckenmontage qualifiziert verschweißen.
Kunststoff-Einbauteile (ABS, PVC)
Einsatz bei Folien- und Betonbecken im Privatbereich. Spritzgegossen, schwenkbar und einstellbar. Lebensdauer 15 bis 25 Jahre. Wirtschaftlicher Standard für klassische Privatpools und Hotel-Pools im Komfort-Segment.
Edelstahl-Einbauteile (V4A 1.4404)
Einsatz bei Edelstahlbecken, halböffentlichen Anlagen, Salzwasserpools mit erhöhtem Chlorid-Niveau. Eingeschweißt, dauerfest gegen Lochfraß und Spaltkorrosion. Lebensdauer über 30 Jahre bei korrekter Montage.
Produktgruppen MTS im Überblick
Das MTS-Sortiment deckt alle hydraulischen Einbauteile ab, die ein Schwimmbad bauseits braucht. Im Sortiment haben wir die folgenden Hauptgruppen, die wir nachstehend einzeln beschreiben.
Skimmer und Wasserabnahme
Folien-, Beton- und Edelstahl-Skimmer mit Vorfilterkorb. ABS für Folie und Beton, V4A für Edelstahlbecken. DN 50 und DN 63 Anschluss. Standardmäßig 1 Skimmer je 20 m² Wasseroberfläche.
LED-Scheinwerfer und Unterwasser-Beleuchtung
Einbau-LED-Scheinwerfer mit IP68-Schutzart und 12 V SELV-Anschluss nach DIN VDE 0100-702. RGB-Farbwechsel, kaltweiße und warmweiße Varianten in 18 bis 50 Watt Leistung. Nischen-Lösungen für Folie und Beton.
Unterwasserlautsprecher und Sound-Technik
Aktiv- und Passiv-Unterwasserlautsprecher für Wellness- und Premium-Pools. Korrosionsfeste Membran, hermetische Versiegelung, Einbau in Beton-Wandnische oder Edelstahl-Wandeinbau. Anschluss über Niederspannungs-Verstärker außerhalb der Schutzzone.
Düsen, Bodendüsen, Massagedüsen
Einström- und Bodendüsen DN 32 mit einstellbarem Strahl, Gegenstrom-Düsen für Schwimmkanal-Anwendungen, Massagedüsen für Hotel-Whirlpool-Bereiche. Schwenkbar im Bereich ± 30 Grad, ABS oder V4A je nach Beckenmaterial.
Normen, Schutzzonen und Einbau-Disziplin
Schwimmbad-Einbauteile unterliegen in Deutschland und EU einem klar definierten Normen-Rahmen. Für die hydraulischen Komponenten ist die Reihe DIN EN 13451 maßgeblich, die in Teil 1 allgemeine Anforderungen, in Teil 3 Wasserabnahme-Einbauteile mit Einklemmschutz und in Teil 6 Leitern, Handläufe und Treppen abdeckt. Für die elektrische Beleuchtungs-Ausstattung gelten DIN EN 60598-2-18 und DIN VDE 0100-702. MTS-Bauteile erfüllen diese Normen ab Werk, die Konformität ist in den begleitenden Datenblättern ausgewiesen.
Beim Bodenablauf ist die Strömungsgeschwindigkeit der zentrale Sicherheits-Parameter. DIN EN 13451-3 verlangt am Bodenablauf eine maximale Strömungsgeschwindigkeit von 0,5 Meter pro Sekunde, die Öffnungsweite der Gitterrost-Abdeckung darf 8 Millimeter nicht überschreiten und die Befestigung muss werkzeugpflichtig sein. MTS-Bodenabläufe verfügen über eine Anti-Vortex-Deckplatte, die die normgerechte Anbindung an die nachgelagerte Rohrleitung ermöglicht.
Bei Unterwasser-Scheinwerfern gilt DIN VDE 0100-702 mit ihrer Zonen-Einteilung. In Schutzzone 0, also im Wasser selbst, sind ausschließlich SELV-Spannungen bis 12 Volt zulässig, die Schutzart muss IP68 erreicht sein. In Schutzzone 1, dem 2-Meter-Streifen um den Beckenrand, sind SELV oder Festanschluss mit 30 Milliampere FI-Schutz erforderlich. MTS-LED-Scheinwerfer arbeiten daher konsequent mit 12 V SELV, der vorgeschaltete Transformator wird außerhalb der Schutzzonen im Technikraum montiert.
Einbau-Sequenz und FKB-Praxis
Die Lage der Einbauteile wird bereits in der Schal- und Bewehrungsphase festgelegt. Konkret heißt das, dass alle Wanddurchführungen für Skimmer, Bodenabläufe, Einströmdüsen und Scheinwerfer-Nischen vor dem Betonieren mit Schablonen oder Bewehrungs-Helfern fixiert werden. Bei Folienbecken wird zusätzlich die Folien-Einspannrahmen-Position berücksichtigt, bei Fliesenbecken die Fliesenmuster-Aufteilung. Korrekturen nach dem Betonieren sind aufwändig und führen häufig zu Folge-Schäden in der Abdichtung.
Die Position der Skimmer wird von der Hauptwindrichtung bestimmt, weil Oberflächen-Verschmutzungen wie Blütenstaub und Insekten in die windabgewandte Beckenseite treiben. Bei rechteckigen Becken werden die Skimmer in der Längswand platziert, der Mindestabstand zur Ecke beträgt 50 Zentimeter. Bei Becken über 40 Quadratmeter Wasseroberfläche empfehlen wir 3 bis 4 Skimmer für eine saubere Oberflächen-Strömung. Einströmdüsen sitzen den Skimmern bewusst gegenüber, ihre Strahl-Achse schräg nach oben gerichtet, damit die Oberflächen-Strömung die Verunreinigungen in Richtung Skimmer transportiert.
Die Wanddurchführung selbst ist der häufigste Fehler-Punkt im praktischen Einbau. Bei Folienbecken wird die Folie zwischen MTS-Flansch und MTS-Gegenflansch eingeklemmt, das Anzugsmoment muss gleichmäßig erfolgen, sonst rutscht die Folie über die Jahre nach und verliert ihre Dichtfunktion. Bei Betonbecken werden die Einbauteile direkt einbetoniert, der Übergang Beton-Einbauteil mit Flüssigabdichtung versiegelt. Bei Edelstahlbecken erfolgt das Verschweißen werkseitig oder bauseitig durch zertifizierte Schweißer.
Nach Abschluss aller Einbauarbeiten verlangt DIN 1986-30 in Verbindung mit VOB Teil C eine Druckprüfung. FKB führt diese in zwei Stufen aus: zunächst eine Luftdruckprüfung der Rohrleitungen bei 0,5 bar über 30 Minuten ohne Druckabfall, danach eine Wasser-Druckprüfung mit gefülltem Becken über 24 bis 48 Stunden mit markiertem Wasserspiegel. Erst nach erfolgreicher zweiter Stufe wird das Becken für den regulären Betrieb freigegeben.
Wartung, Ersatzteile, Lebensdauer
MTS-Einbauteile sind so konstruiert, dass die Verschleißkomponenten zugänglich und einzeln tauschbar sind. Skimmer-Vorfilterkörbe werden je nach Badebelastung wöchentlich entleert, ein kompletter Korbtausch erfolgt typisch nach 3 bis 5 Jahren. Düsen-Köpfe lassen sich abschrauben und reinigen, das Düsengewinde ist standardisiert. LED-Scheinwerfer sind im Trockenraum zugänglich, der Tausch erfolgt ohne Wasserablassen über die Anschlussbox in der Schutzzone 2.
Die typische Lebensdauer der ABS-Komponenten liegt bei 15 bis 25 Jahren, die der V4A-Komponenten bei über 30 Jahren. Die LED-Lichtquellen erreichen 30.000 bis 50.000 Betriebsstunden, was bei typischer Privat-Pool-Nutzung 15 bis 20 Jahre entspricht. Ersatz-LED-Module sind dauerhaft lieferbar, die Verkabelung und Schutzart bleibt beim Tausch unverändert. Bei FKB halten wir die gängigen MTS-Komponenten und Ersatzteile auf Lager, sodass kurzfristige Reparaturen ohne Wartezeit auf Werks-Lieferung möglich sind.
Fragen & Antworten: MTS Einbauteile
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Was findet man in der Kategorie MTS Einbauteile?
In der Kategorie MTS Einbauteile finden Sie passende Produkte und Zubehör für den jeweiligen Einsatzbereich. MTS Pool-Einbauteile aus Kunststoff & Edelstahl: langlebig & hochwertig. -
In welchen Größen sind MTS Einbauteile verfügbar?
In verschiedenen Standardgrößen und auf Anfrage auch als Sondermaß. Die genauen Abmessungen finden Sie in den jeweiligen Produktdetails. -
Welche Vorteile bietet MTS Einbauteile?
Der Nutzen von MTS Einbauteile liegt vor allem darin, eine passende Lösung für Einsatzbereich, Technik und vorhandene Anlage auswählen zu können. So lassen sich Funktion, Bedienkomfort und langfristige Zuverlässigkeit verbessern. -
Welche Beleuchtung ist bei MTS Einbauteile verfügbar?
MTS bietet alles vom Skimmer über Scheinwerfer in jeglichen Größen bis hin zu Unterwasserlautsprechern an.